Songtexte zur EP "Hart am Limit"


Ich liebe alle

 

Ich liebe euch doch alle und alle lieben mich

Im Fernsehen sieht man nie euer wahres Gesicht

Euren Job den finde ich toll: Lügen oder Pennen

Den Terminplan trotzdem voll, schön der Kohle nachrennen

Ich liebe alle Steuern, die Steuern lieben mich

Mein Leben ist mir teuer, ohne Steuer kann ich nicht

 

Ihr nennt es Freiheit, nennt es Demokratie

Was ist daraus geworden, das verstehe ich wohl nie

Ich liebe Eure Lügen,eure Lügen lieben mich

Ich kann Euch nichts mehr glauben, verarscht mich bitte nicht

Am Ende zählt nur eins und das könnt ihr gut

Die Diäten erhöhen, das Leben ist schön

 

Und zum Schluss ein paar Worte, damit auch ihr es rafft

Eh ich euch wirklich liebe, liebe ich erst mal mich

 

Ich liebe alle Menschen, die Menschen lieben mich

Die Gesellschaft da draußen schenkt mir mein Gleichgewicht

Ich liebe euch doch alle und alle lieben mich

Es ist ja nur meine persönliche Ansicht

Hart am Limit

 

Die Raben rochen schon ihren Fraß

Als unsere Band noch im Proberaum saß

Das Leben selbst bringt die Inspiration

Unsere Lieder werden zu eurer Lektion

 

Wie viel Zeit ist schon zerronnen

Wie oft haben wir von vorn begonnen

Jetzt sind wir da, hört es euch an

Unser Motto heißt ran, run run

 

Hart am Limit bewegt man sich

Alles was geht reicht uns nicht

Wir wollen mehr, seid ihr dabei?

Ostrea kommt, es ist noch nicht vorbei

 

Wahre Worte und Ehrlichkeit

Was gut werden soll, braucht eben Zeit

Das lange Warten ist nun vorbei

Wir wollen euch hören: high high high

 

Hart am Limit bewegt man sich

Alles was geht reicht uns nicht

Wir wollen mehr, seid ihr dabei?

Ostrea kommt, es ist noch nicht vorbei

 

Wir rocken die Bühnen, fahren durchs Land

Vertreiben hungrige Raben mit eiserner Hand

In Zeiten wie diesen, wo nichts mehr geht

Gibt es eine Band, die hinter euch steht

 

Hart am Limit bewegt man sich

Alles was geht reicht uns nicht

Wir wollen mehr, seid ihr dabei?

Ostrea kommt, es ist noch nicht vorbei



Geh!

 

In deinen Augen finde ich mich

Ich bin dir ergeben, doch du siehst es nicht

Dein Lachen baut mir ein sicheres Haus

Siehst mich nur als Kumpel im Rampenlicht

 

Denke ich an dich vergeht keine Zeit

Uhren stehen still und du tust mir leid

Nicht weil du hübsch bist oder ich dich brauch

Nein, weil mir Angst meinen Schlaf raubt

 

Doch dann hebt er wieder die Hand

Schlägt zu, drückt dich an die Wand

Ein Knall und wieder tut's weh

Warum bleibst du bei ihm? Geh!

 

Schließe ich die Augen, sehe ich dein Leid

Ich will verstehen warum du ihm verzeihst

Mein Strick am Hals schnürt sich langsam zu

Ich liege hier allein und kann nichts für dich tun

 

Doch dann hebt er wieder die Hand

Schlägt zu, drückt dich an die Wand

Ein Knall und wieder tut's weh

Warum bleibst du bei ihm? Geh!

Kein leichtes Spiel

 

Wozu hetzen, warum eilen

Viel schöner ist es zu verweilen

Und daran zu denken

Sich selber Zeit zu schenken

 

Zeit ist Geld, Geld haben wir nicht

Aber ganz ohne geht es halt nicht

Das was ich dir jetzt sage

Kannst du mir ruhig glauben

 

Das Leben ist kein leichtes Spiel

Du kannst viel geben, viel verlieren

Neugier zwingt dich es zu probieren

Der Weg war schon immer das Ziel

 

Leben heißt auch leben lassen

Weder Rassen noch Sonderklassen

Mensch bleibt Mensch heißt das Gebet

Sei dankbar, dass es weitergeht

 

Die Jahre ziehen schnell ins Land

Drehe den Rücken weg von der Wand

Es ist nicht vorbei, kämpf' um Dich

Noch eine Chance bekommst Du nicht

 

Das Leben ist kein leichtes Spiel

Du kannst viel geben, viel verlieren

Neugier zwingt dich es zu probieren

Der Weg war schon immer das Ziel



Letzte Worte

 

Sie stand da in voller Pracht

Unter Tränen habe ich sie zu dir gebracht

Die Rose strahlte im schönsten Rot

Dornen vertreiben den Schmerz, nicht den Tod

 

Ohne Wasser wurde sie nicht schwach

Am Tag zuvor habe ich noch daran gedacht

Doch als sie blühte verwelkte sie gleich

Ich sprach zu ihr, sprach zum Himmelsreich

 

Was nahmst Du mit von meinem letzten Wort

Wolltest nicht gehen, hattest Scheu vor diesem Ort

 

Rosen verblühen, Blätter bleiben zurück

Liegen am Boden und verlieren ihr Glück

Nur eine Träne aus Stolz und Liebe

Geben ihr Kraft für neue Triebe

 

Dein langer Schmerz, deine Liebe

Dein großes Herz und dein Gefühl

An mich genommen und weitergegeben

So wirst du im Herzen weiterleben

 

Was nahmst Du mit von meinem letzten Wort

Wolltest nicht gehen, hattest Scheu vor diesem Ort

 

Was nahmst Du mit (was nahm ich mit)

von meinem letzten Wort (von deinem letzten Wort)

Wolltest nicht gehen (wollte nicht gehen)

hattest Scheu vor diesem Ort